Evangelisation in der Mongolei
Newsletter vom 16.01.2007 von Marc Kubin
Marc Kubin ist Missionar und Evangelist. Zur Zeit ist er im Reisedienst in der Mongolei tätig
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Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden
(Psalm 147,3).

Ulan Bator, 16.01.2007

Liebe Freunde und Missionspartner,

nun hat das neue Jahr begonnen. 2007, ein Jahr voller Chancen und Möglichkeiten.

Jeder Tag ist ein Geschenk. 365 Tage zum Wirken, 24 Stunden pro Tag. Ich bin voller Erwartung, was Jesus vorbereitet hat. Wir dürfen den Himmel verkündigen, das Evangelium verbreiten und allen Menschen bringen, den Duft des Lebens an allen Orten. Es ist eine große Freude, ein Kind Gottes zu sein. Die Welt gibt nur Spaß, doch Jesus gibt echte Freude dazu.

Unsere fünf Sinne sind nur auf das Irdische, Sichtbare fixiert. Sehen, fühlen, riechen, schmecken und hören. Sie können die geistliche Welt nicht erfassen. Deswegen können die fünf Sinne uns nicht das geben, was wir brauchen. Durch den Glauben haben wir den Geist Gottes empfangen. Durch den Geist können wir verstehen, was Gott uns geschenkt hat.

Die Fünf Sinne geben uns kein Bild von Gott in unserem Innersten. Unser Geist schon. Das Leben im Geist ist sehr praktisch. Es ist keine Theorie. Es ist lebbar und erfahrbar. Es ist nicht weit weg von Dir. Nach der neuen Geburt wohnt Jesus in Deinem Herzen. Gott wohnt in Dir. Seine Fähigkeit wohnt in Dir. Seine Liebe, seine Freude, seine Kraft. Der Heilige Geist.

Mein Herz ist voll davon. Es sprudelt nur so heraus.

Wenn ich zu den Leuten gehe, lasse ich es „sprudeln“!

Das ist geistlicher Dienst. Die Liebe, das Wort Gottes sprudelt heraus.

Menschen bekehren sich, Menschen werden geheilt. Menschen bekommen ein neues Leben. Das Reich Gottes wird hier gebaut. Hallelujah! In diesem Jahr wurden bis jetzt 6 Menschen  gerettet. Oft gehen wir in ein Gebiet, das Halast heißt. Es ist ein Stadtteil, wo tausende arme  Menschen wohnen. Dort sind viele unerreichte Menschen.  Wir predigen dort das Evangelium. Wenn ich nicht wüsste, dass  Jesus in mir lebt und das der in mir größer ist, als der kleine Feind in der Welt, würde ich nicht zu den Leuten gehen und ihnen von Jesus erzählen. Warum? Ganz einfach, sie würden es nicht glauben. Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Mehr noch, ich weiß, dass ER in MIR lebt. Das ist der große Unterschied. Jesus lebt in Dir (Epheser 3,17).

 

Vor ein paar Tagen besuchten wir eine Familie. Als wir in dieses kleine schiefe Haus kamen,  wollte ich sofort wieder rausgehen. Denn der Geruch, der dort herrschte, war überaus abstoßend und übel. Es roch u.a. nach Urin und dicker warmer Ofenluft. Sehr unangenehm für meine Sinne. Besonders für meinen Geruchssinn!  Doch wir setzten uns und ich sagte zu mir selbst und zu Jesus: “Ich entscheide mich, jetzt hier zu bleiben und die Menschen einfach lieb zu haben.“ Also blieben wir. Und was passierte. Der Geruch rückte in den Hintergrund und ein 37 jähriger Mann kam zum Glauben an Jesus. Er bekehrte sich. Ist das nicht wunderbar? Hätte ich nur auf meine Sinne reagiert, wäre dieser Mann nicht gerettet worden. Er ist ein Familienvater mit 3 Söhnen.

Hätte Jesus auf seinen Geruchsinn und auf die Menschen am Grab von Lazarus gehört,  so wäre kein Wunder geschehen und Lazarus wäre nicht wieder zum Leben erweckt worden. Hätte Jesus auf die Leute gehört die gesagt haben, er stinkt schon, so wäre Jesus von seinen Sinnen abhängig gewesen. War er aber nicht!!! Jesus hat nicht gesagt,  ja ihr habt ja recht,  ich hab mich da übernommen, es tut mir leid. Stimmt,  er stinkt schon. Lazarus ist tot, lasst uns nach Hause gehen. Hat er das gesagt ? NEIN, NEIN!!!!! Jesus hat gesagt :  „Rollt den Stein Weg ... LAZARUS KOMM HERAUS“!!  Und der schon lange gestorbene Lazarus kam lebendig heraus auf seinen eigenen Füßen.  Hallelujah! Wir dürfen uns in solchen Situationen nicht belügen lassen von den Sinnen und von falschen gut gemeinten Ratschlägen. Manchmal ist ein guter Rat viel wert von einem Freund oder einem Menschen, der einem Nahe steht. Doch wir müssen aufpassen, dass der gute Rat nicht ein Wunder, das der Heilige Geist tun will, verhindert. Amen?

 

Vorgestern kamen wir in ein Haus, dort wohnen vier Menschen auf engstem Raum. Wir brachten ihnen Jesus. Es war ein herrlicher Abend. Vier Studentinnen gaben ihr Leben Jesus an diesem Tag. Wir beteten zusammen und sie spürten die Kraft Gottes. Der Heilige Geist wirkte. Sie sagten, sie spürten Frieden, Wärme, Ruhe. Ja, Jesus gibt uns Ruhe. Und er vergibt Sünden.

Danke für Deine Gebete. Speziell auch für meine Wohnung. Die habe ich vor drei Wochen bezogen. Gott erhört Gebet. Er versorgt uns mit allem, was wir brauchen.

 

Ich arbeite mit einigen Gemeinden zusammen, die auch das Reich Gottes bauen wollen. Am 15.1.2007 fahre ich nach Dachan, das ist eine kleine Stadt im Norden der Mongolei. Dort werde ich in Gemeinden und in Hauskreisen am Wort dienen. Gott hat mir da eine Tür geöffnet. In Dachan ist eine Gemeinde mit 1000 Leuten. Die Leiter erwarten mich schon. Eine Woche werde ich dort bleiben, dann fahre ich wieder zurück nach Ulan Bator.

Bitte bete für die ganze Reise. Ich werde dort von der neuen Schöpfung predigen, wer wir sind in Christus. Das herrliche Leben aus Christus. Ich werde evangelisieren und für Kranke beten. Menschen werden die Kraft und die Liebe Gottes empfangen, weil Gottes Wort immer funktioniert. Es ist der Dienst von Jesus und ich darf ihn ausführen und meine Botschaft an die Menschen ist die Liebe Gottes.

 

Ich freue mich, Dir bald zu berichten was Jesus tut.

Verbunden im Herrn


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(Letztes Update: 17.01.2007)