Seminar-Info

Grundlagenseminar

Alf Mudrich
Josua-Gemeinde Bautzen
Dr.-Peter- Jordan- Str. 9
02625 Bautzen


T h e m a II

ie Botschaft vom Kreuz

Inhaltsverzeichnis:

1. Das Kreuz- Ende der Feindschaft mit Gott

2. Unsere Erlösung durch Jesu Tod am Kreuz

3. Jesus - das Opfer

4. Für mich gelitten - Stationen des Kreuzweges
4.1. Enttäuschung
4.2. Einsamkeit, Unverständnis
4.3. Ungerechtigkeit
4.4. Undankbarkeit
4.5. Verdorbenheit der Gedanken
4.6. Frustration
4.7. Krankheit und Schmerzen
4.8. Scham
4.9. Furcht
4.10. Gottverlassenheit
4.11. Fluch


5. Gericht über Satan am Kreuz

1. Das Kreuz, Ende der Feindschaft mit Gott

Vielleicht wird mancher sagen: Aber, es gibt doch nur wenige Menschen, die Gott eindeutig den Krieg erklärt haben. Viele Menschen interessieren sich doch gar nicht für Gott, wie kann man da von Feindschaft reden? Die Bibel lehrt uns, daß alle Menschen, die nicht Jesus als ihren persönlichen Herren angenommen haben, in einem Stand der Feindschaft mit Gott leben. Wie ist es dazu gekommen?

Als Adam und Eva im Paradies das einzige Gebot Gottes bewußt übertraten, gaben sie den Herrschaftsanspruch über diese Welt, den sie von Gott bekommen hatten, an Satan ab. Seitdem ist er der Fürst dieser Welt. Seine Macht über die Menschen bekommt er durch die Sünde. Darunter versteht man die Dinge und Haltungen in unserem Leben, die Gott mißfallen und uns von seiner Gemeinschaft ausschließen.

Jesus sagt: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Joh.8,34b

Wir sind also nicht allein wegen der Verfehlung Adams unter einer Herrschaft, die sich Gott entgegen stellt, sondern auch wegen unserer ganz persönlichen Verfehlungen. Das Wort Gottes sagt eindeutig, daß niemand dem Maßstab Gottes entsprechen kann. Lies dazu Röm. 3,9b-12 !

Beispiel: Stell dir vor, in der Zeit des Bestehens der DDR wäre ein Krieg ausgebrochen. Du wärest verpflichtet auf den Gegner zu schießen, selbst wenn deine Verwandten auf der anderen Seite ständen. Beteuerungen, daß du eigentlich nichts gegen den Gegner hast, können auch dich dann nicht vor Angriffen auf dein Leben schützen. Du ständest einfach auf der falschen Seite.

Genauso geht es vielen Menschen. Sie sind durch die Sünde in die Armee des Feindes Gottes rekrutiert worden und können im Ernstfall vom Satan gegen ihn eingesetzt werden. Die Konsequenz daraus ist der Tod. Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus unserem Herrn. Röm.6,23 Dieser Ernstfall tritt immer dann ein, wenn Jesus auf den Plan tritt. Viele Menschen bemerken bis dahin die Fremdherrschaft des Teufels und der Sünde gar nicht. Sobald sie aber einige Schritte auf Gott zugehen, spüren sie, daß eine Macht sie von Gott wegziehen will, und sie gar nicht so frei sind, wie sie immer glaubten.

Beispiel: In der DDR gab es eine Fülle von Gesetzen, mit deren Hilfe man Staatsfeinde unschädlich machen konnte. Diese Gesetze kamen in ihrer Schärfe nur sehr selten in Anwendung, so daß die große Masse der Bevölkerung die Regierungsform nicht unbedingt als inhuman empfand. Nur wer sich nicht ins System einordnen wollte, spürte die Unmenschlichkeit und Brutalität des Regimes.

Genauso gehört es zur Taktik Satans, seine Herrschaft möglichst zu verdecken. In Gebieten und Kulturen, in denen er keine Konfrontation mit Jesus durch seine Jünger fürchten muß, kann er seine Herrschaft viel offensichtlicher ausüben. Die Geisterfurcht der sogenannten "primitiveren Völker" entspringt keinem Mangel an wissenschaftlicher Aufklärung. Sie ist das Produkt einer viel bewußteren Wahrnehmung der Herrschaft des Satans in der unsichtbaren Welt. Nur in der Gegenwart des Heiligen Geistes muß Satan sich und sein zerstörerisches Wesen völlig offenbaren (Mk.1,21-28).

Jesus ist der erklärte Feind Satans. Über ihn hat Satan keine Macht. Jesus sagt von ihm: ... denn es kommt der Fürst dieser Welt. Er hat keine Macht über mich. Joh.14,30b Jesus gibt jedem Menschen durch seinen Tod am Kreuz die Chance zum Seitenwechsel. Wir können Bürger seines Reiches werden. Indem er unsere Schuld am Kreuz getragen hat, hat Satan jeden Herrschaftsanspruch an uns verloren, vorausgesetzt, wir wechseln auf die Seite Gottes über. Das ist die Botschaft der Versöhnung, das Evangelium (deutsch: die gute Nachricht), die das Zentrum der christlichen Verkündigung bildet.

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünde nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.... so bitten wir nun an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott. 2.Kor.5,19+20 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind, durch den Tod seines Sohnes als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. Röm. 5,10

2. Unsere Erlösung durch Jesu Tod am Kreuz

Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, indem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden. Kol.1,13+14

Erlösung ist der Weg Gottes um seinen Geschöpfen die Möglichkeit zu geben in die Gemeinschaft mit ihm zurückzufinden. Mit dem Begriff Erlösung verbanden die Schreiber des NT die Vorstellung vom Zurückkaufen eines in Sklaverei geratenen Angehörigen. Konnte jemand seine Schulden nicht zurückzahlen, so wurde er von seinem Gläubiger als Sklave genommen. Da er nun nichts mehr besaß, gab es für ihn selbst auch keine Möglichkeit, jemals wieder etwas zu verdienen, um sich so wieder freikaufen zu können. Selbst wenn er die Summe bekäme, hätte er durch die Rechtlosigkeit seines Standes keine Möglichkeit, sich selbst wieder zurückzukaufen. Er war völlig auf die Gnade und Hilfe von außen angewiesen. Er mußte von einem freien Mann zurückgekauft, und all seine Schulden beglichen werden. Diesen Vorgang nannte man Aus- bzw. Erlösung.

Gott hat die Menschen zu seinem Gegenüber nach seinem Bild geschaffen, um all seine Herrlichkeit mit ihnen zu teilen. Nachdem der Mensch aus diesem Stand gefallen war, gab Gott ihn nicht einfach auf. Er konnte jedoch seine eigenen Gesetze nicht einfach außer Kraft setzen. Sünde ist Trennung von Gott. In ihm allein ist das Leben. Wer sich von ihm trennt, hat damit bewußt oder unbewußt den ewigen Tod gewählt ( ... der Sünde Sold ist der Tod).

Andererseits hat Gott keine Gemeinschaft mit dem Satan und seinem Reich der Finsternis. So herrschte also eine Kluft zwischen Gott und den Menschen, die durch die Sünde nun unter der Herrschaft Satans standen. Diese Kluft ist weder durch fromme Übungen, noch durch andere religiöse Leistungen von uns Menschen zu überwinden. Man kann Religion eher als den aussichtslosen Versuch des Menschen definieren, aus eigener Kraft zu Gott zurückzufinden. Gott hat einen Weg gefunden, um uns Menschen zurückzugewinnen. Dieser Weg heißt Jesus ! Er sagt von sich selbst:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Joh.14,6

Jesus hat für uns dem Gesetz Gottes Genüge getan. Am Kreuz ist er für unsere Sünde den Tod gestorben, den wir sterben müßten. Er allein konnte stellvertretend für uns sterben, weil nur er ohne Sünde war. So wie wir Menschen freiwillig durch unsere Sünde die Gemeinschaft mit Gott aufs Spiel gesetzt hatten, hat Jesus auch freiwillig sein Leben für uns gelassen. (Lies Joh.10,18a !)

Gott selber hat den Preis bezahlt, den das Gesetz fordert. Nun hat Satan keine Macht mehr, Menschen in seiner Gewalt zu halten, die sich nach der ewigen Gemeinschaft mit Gott zurücksehnen. Diese Erlösung hat Gott alles gekostet. Er mußte das Visier seines Zornes über unsere Schuld auf seinen geliebten Sohn Jesus richten und das Gericht über die gesamte Menschheit an ihm vollstrecken. All unsere Schuld und unser Versagen ist damit bereits gerichtet.

Er (Jesus) hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. Kol.2,14

Wenn wir Gott unsere Schuld bekennen und uns dazu stellen, wird er sie uns vergeben, ohne daß wir etwas dazu leisten könnten. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir aber sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. 1.Joh.1,8-10

Gott selber hat die Feindschaft zwischen uns und ihm überwunden. Lies dazu auch Röm.5,1-21 !

3. Jesus, das Opfer

Bis zur Kreuzigung Jesu war es den Menschen nicht möglich, mit dem lebendigen Gott in Verbindung zu treten, ohne ein Tieropfer zu bringen. Ob es um Bedeckung von Schuld, Reinigung, Bitte, Fürbitte oder sogar Dank ging; um Gegenwart Gottes zu erleben mußte immer Blut fließen. Die Menschen wurden bei der Schlachtung ihrer Opfertiere ständig daran erinnert, daß ihre Schuld Trennung von Gott, und damit den Tod, zur Folge hat. Sie wußten, daß diese Trennung nicht einfach durch gute Werke, Meditationen, besondere Lebensregeln oder großzügige Spenden aufgehoben werden kann, es mußte das Blut eines unschuldigen Opfers dafür fließen. Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. Hebr.9,22b.

Haben wir uns schon einmal gefragt, warum Gott die ersten Opfer von denen die Bibel spricht, so unterschiedlich bewertete? Lies 1.Mose 4,1-8 !

Kain und Abel - beide suchten wieder die Beziehung zu Gott. Gott aber sah nur Abel und sein Opfer gnädig an. Kain hatte Feldfrüchte geopfert, Abel dagegen Schafe seiner Herde. Er hatte erkannt, daß die Kluft zwischen Mensch und Gott so tief ist, daß unschuldiges Blut fließen muß, um sie zu überbrücken. (Für Gott sind Pflanzen nach 3.Mose17,11 keine Lebewesen.) Nun kann aber das Blut von Opfertieren die Sünde nicht wegnehmen, sondern nur bedecken.

Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken, Sünden wegzunehmen. Hebr.10,4 Sündenvergebung geschah also im AT nur vorauslaufend im Hinblick auf das kommende Opfer, das Jesus am Kreuz gebracht hat. ...so ist auch Christus einmal geopfert, die Sünden vieler wegzunehmen. Hebr.9,28a

Als Johannes am Jordan taufte und die Menschen ihre Sünden bekannten, hatte diese Buße nur einen Sinn, weil er sie auch auf das Opfer hinweisen konnte, das alle diese Schuld tragen würde. Am nächsten Tag sieht Johannes, daß Jesus zu ihm kommt und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt! Joh.1,29 So wie die Menschen um Johannes ihre Schuld durch die Taufe symbolisch im Jordan (Fluß des Todes) ließen, so zog Jesus diese, und all unsere Schuld an, und ging dafür durch den Fluß des Todes. Durch Annehmen dieses Opfers werden wir zum Volk Gottes zugehörig. Das ist eine bewußte Entscheidung, die in der Taufe für alle sichtbar wird.

Als Gott sein Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten erlöste, mußte jede Familie ein Lamm schlachten und mit dem Blut die Pfosten der Tür bestreichen. Nur wer das Blut seines Passahlammes in dieser Weise für sich in Anspruch genommen hatte, wurde vom folgenden Gericht verschont. Er gehörte zu Gottes Volk, das noch in der gleichen Nacht von ihm befreit wurde. Lies 2.Mose 12 ! Das ist ein Bild für Jesus und die Gemeinde. Denn auch wir haben ein Passahlamm, das ist Christus, der geopfert ist. 1.Kor.5,7b   Warum aber redet Johannes der Täufer vom Lamm Gottes? Hat Gott Schuld auf sich geladen, daß er ein Opfer braucht? Erinnern wir uns: Sünde bedeutet Trennung von Gott. Gott selber beendet die Trennung von seiner Seite und bringt das nötige Opfer: den Tod seines geliebten Sohnes Jesus. Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 1.Joh.4,9 Lies auch Joh.3,16 !

Zusammenfassung:

4. Für mich gelitten - Stationen des Kreuzweges

Das Leben Jesu können wir in drei Abschnitte einteilen, die jeder für sich eine bestimmte Bedeutung haben. Der erste Abschnitt war bedeutsam für ihn selber, der zweite war bedeutsam für sein Volk (Matth.15,24), der letzte aber ist bedeutsam für alle Menschen zu allen Zeiten.

Der erste Abschnitt ist die Zeit der Vorbereitung (Trainingszeit Jesu), der zweite die Zeit seines Dienstes in Vollmacht und der dritte, die Zeit seines Opfers, den Jesus selbst Zeit seiner Verherrlichung nennt (Joh.12,21-23).

Während Jesus in seinem ersten Lebensabschnitt auf der Erde seine Berufung erfassen lernte und 30 Jahre die Gemeinschaft mit seinem himmlischen Vater genoß, ist der zweite Abschnitt von einem aufsehenerregenden Dienst in der Öffentlichkeit bestimmt. Dieser Dienst begann mit seiner Taufe und dem Empfang des Heiligen Geistes. Er war geprägt von andauerndem Sieg über den Teufel und seine Werke (Krankheiten, Besessenheiten), von Zeichen und Wundern, von Autorität und Erweisungen der Kraft des Heiligen Geistes. In jedem Streitgespräch war Jesus Sieger. Niemand konnte ihn greifen. Dämonen zitterten vor ihm. In seiner Nähe waren seine Freunde immer sicher und geschützt.

Der letzte Abschnitt beginnt mit dem Verrat Jesu durch einen seiner zwölf Jünger und dem anschließenden Gebetskampf in Gethsemane. Dieser Abschnitt ist so ganz anders, als der vorige. Das konnten auch seine Jünger nicht verstehen. Nicht Wunder, Machttaten und Unantastbarkeit, sondern Leiden, Folter, Unverständnis, Verlassensein vom Vater, der scheinbare Triumph seiner Gegner und des Bösen prägten diesen Abschnitt.

Um uns die ewige Gemeinschaft mit Gott zurückzugewinnen, hätte es genügt, daß Jesus unschuldig stirbt. Warum aber ließ der Vater im Himmel zu, daß er bis zu seinem Tod soviel Haß und Folter ertragen mußte? Schließlich hätte ein schmerzloser Tod dem himmlischen Gesetz von Röm.6,23 auch Genüge getan.

Die Antwort ist: Weil jede dieser Leidensstationen einen Sinn hatte! An jeder Station hat Jesus ein Stück Erlösung erworben, das nicht erst im Himmel für uns wirksam wird. Es stimmt: Sein Tod allein hätte genügt, um uns Sündenvergebung und ewiges Leben zu erwerben. Aber die am Kreuz erwirkte Erlösung ist noch viel umfangreicher! Gott möchte uns auch in diesem Leben schon von den Werken des Teufels befreien. Nicht nur unser Geist, auch unsere Seele (Psyche) und unser Körper sollen die Erlösung zu spüren bekommen. Lies dazu 3.Joh.2,11 / 1.Thess.5,23+24 !

Deshalb wollen wir an dieser Stelle die einzelnen Leidensstationen Jesu auf ihren speziellen Erlösungscharakter hin untersuchen. Dabei zeigt uns die Bibel immer wieder das System: Er für uns. Er nahm unsere Defizite und gab uns seinen Überfluß. Nur wenn wir dieses Tauschprinzip Gottes erkannt haben, können wir einen Sinn im letzten Lebensabschnitt Jesu entdecken. Jesus und der Vater möchten, daß wir an keinem dieser einzelnen Tauschangebote vorübergehen. Ansonsten wäre sein Leiden sinnlos für uns gewesen. Wovon hat uns Jesus nun im einzelnen erlöst?

 4.1. Enttäuschung

Niemand ist mehr enttäuscht worden, als Jesus. Alle Herrlichkeit des Himmels gab er auf, um seinem Volk als der ersehnte Retter und Messias zu erscheinen. Nichts von dem erkannten seine Zeitgenossen (Joh.1,10+11). Als er gefangengenommen wurde, flohen seine engsten Freunde (Mk.14,50). Selbst Petrus stand entgegen allen Beteuerungen nicht zu ihm, als er nach seiner Zugehörigkeit zu Jesus gefragt wurde (Mk.14,71).

Als Judas seinen Meister für umgerechnet 60 DM an die Feinde Jesu verkaufte, war das nicht nur die Enttäuschung über einen verlorenen Freund. (Siehe Matth.26,50a !) Es war die Endgültigkeit der Entscheidung des Judas, der ewige Bruch; der Triumph des Satans über der Beziehung Jesus- Judas. Lies dazu Joh.17,12b; Matth.26,14-25 / 46-50 !

Jesus hat alle unsere Enttäuschung getragen. Bedeutet das, daß wir nun nie mehr von geliebten Menschen enttäuscht werden? Nein, aber im Gegensatz zu Jesus und seiner Beziehung zu Judas, dürfen wir immer weiter für die Menschen hoffen und beten, die uns enttäuscht haben. Oft sind es diejenigen, welche wir am meisten lieben und achten. Wer aber noch hofft, braucht sich nicht der Enttäuschung hinzugeben. Wir sind darum erlöst vom Zwang, enttäuscht zu sein, wenn geliebte Menschen uns verletzen, oder sich anders verhalten, als wir es erwarten.

4.2. Einsamkeit, Unverständnis (Matth.26,36-46)

Der Kampf Jesu in Gethsemane vom "ist's möglich, daß dieser Kelch (Zorn Gottes) vorübergeht" zum "ist's nicht möglich ..." brachte die wichtigste Entscheidung der Menschheitsgeschichte. Hätte sich Jesus hier anders entschieden, gäbe es keine Erlösung. Diesen Kampf mußte Jesus ganz allein durchstehen. Zwar hatte er sich die drei verständigsten Jünger mitgenommen, doch erkannten diese überhaupt nicht den Ernst der Situation. Während Jesus mit dem Tod rang, schliefen sie. Jesus trug hier all unsere Einsamkeit, die uns auch inmitten von guten Freunden umgeben kann. Alles Nichtverstehen unserer Situation hat er getragen. Durch seinen Tod hat er eine Gemeinschaft gestiftet, die Paulus als einen Leib beschreibt, in der gilt: Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle Glieder mit. 1.Kor.12,26

4.3. Ungerechtigkeit

Jesus wurde vor drei Gremien von den geistlichen Führern seiner Zeit verklagt: vor dem Hohen Rat, vor Pilatus, dem Vertreter des Römischen Reiches, und vor dem König Herodes. Nirgendwo konnte ihm eine Schuld nachgewiesen werden. Trotzdem erhielt er die schärfste damals verhängte Strafe.

Auch heute gibt es ungerechte Verurteilungen und andere Ungerechtigkeiten. Doch Gott ist ein Gott des Rechtes, der darauf sieht, daß Unrecht gesühnt wird Ps.33,5.

Spätestens beim letzten Gericht wird Gerechtigkeit wieder hergestellt. Einzig, die Ungerechtigkeiten, die Jesus angetan wurden, werden in Ewigkeit nicht gesühnt, weil sie die Sühne für unsere Schuld und Ungerechtigkeiten sind.

4.4. Undankbarkeit

Während Jesus die ganze Zeit seines öffentlichen Wirkens nur Menschen geheilt, gespeist, befreit und sogar von den Toten erweckt hat, hörte er vor Pilatus einen geschlossenen Sprechchor wie von Sinnen schreien: "Kreuzigt ihn, kreuzigt ihn!" Wo waren die Stimmen der über zehntausend gespeisten Menschen? Wo die Menge der Geheilten? Jesus trug nicht nur ihre, sondern auch unsere Undankbarkeit !

4.5. Verdorbenheit der Gedanken (Joh.19,2)

Oft sind unsere Gedankenabläufe und Denkkategorien so weit entfernt von den Gedanken Gottes über uns, über andere und über Gott, daß das Aufnehmen und Verstehen des Wortes Gottes regelrecht blockiert wird. Unsere vergifteten Gedanken bringen entsprechende Worte und Taten hervor.

Als die giftigen Stacheln der Dornenkrone Jesus ins Haupt drangen, war es, als wollte der Vater sagen: Jesus hat diese Marter gelitten, damit wir aus dem Teufelskreis dieser von Sünde vergifteten Gedankenabläufe, Ideologien oder Religionen herauskommen. Er hat uns davon erlöst, damit wir die Gedanken Gottes erfassen können und frei werden von allen Zwängen. 2.Kor.10,4+5

4.6. Frustration (Joh.19,31 / Mk.15,16-20)

Frust ist heute ein Modewort. Frust ist nach innen gekehrte Aggression. Sobald sich die Möglichkeit bietet, verwandelt sich Frust wieder in Aggression, die wiederum andere frustriert. Weil wir Menschen mit unseren Verletzungen nicht fertig werden, reichen wir sie einfach weiter, oft an andere, die mit der Sache nichts zu tun haben.

Beispiel: Der Chef hat Probleme, seine Firma über Wasser zu halten. Er ist ungehalten zu seinen Angestellten, und vermittelt ihnen den Eindruck, daß sie Schuld an der Situation sind. Der Angestellte, Familienvater, kommt gestreßt von der Arbeit, übersieht die frischen Blumen und ärgert sich lautstark an irgend einer Kleinigkeit. Die frustrierte Ehefrau reagiert darauf überhart auf eine dumme Bemerkung ihres Sohnes, der wiederum seine kleine Schwester heimlich knufft, worauf diese schreiend ins Kinderzimmer rennt und ihrer Puppe einen Arm abreißt.

Ähnlich ging es den römischen Soldaten, die Jesus schlugen und verspotteten. Von ihnen wurde blinder Gehorsam dem Kaiser und den Vorgesetzten gegenüber verlangt. Dadurch wurden sie in ihrer Persönlichkeit andauernd tief verletzt. Ihre Wut über Kaiser, Könige und Obrigkeiten durften sie nie laut werden lassen.

Mit Jesus, dem König der Juden (Joh.19,19), bekamen sie jemanden in ihre Gewalt, an dem sie all ihren Frust über Kaiser und Könige ungestraft ablassen durften. So erklärt sich ihr makaberes Königspiel. Mit dem Frust dieser Soldaten nahm Jesus allen Frust der Welt mit ans Kreuz. Keine aggressive Antwort, kein Fluch aus dem Munde Jesu wird uns berichtet. Er durchbrach den ewigen Kreislauf des Frustes. Lies Jes.53,7 !

4.7. Krankheit und Schmerzen (Joh.19,1)

Pilatus versuchte zuerst das Leben von Jesus zu retten, weil er keine Schuld an ihm fand. Um dem Zorn der Massen Genüge zu tun, wollte er ihn schlagen lassen, um ihn dann loszugeben. (Luk.23,16+22-24) Weil aber die Juden weiter auf seiner Kreuzigung bestanden, wurde Jesus doppelt bestraft; einmal gegeißelt, zum anderen noch gekreuzigt.   Geißelung war eine Folter, bei der der gesamte Rücken durch Peitschenhiebe zerfetzt wurde. In diese Peitschen waren kleine Metallstücke eingeflochten. Geißelung an sich war einer Strafe, bei der man schon sterben konnte, von den wahnsinnigen Schmerzen ganz abgesehen. Den Sinn, bzw. der Erlösungscharakter dieser Leidensstation Jesu bezeugt uns die Bibel selbst am deutlichsten. Jesus trug unsere Krankheiten und Schmerzen. Lies dazu Jes.53,3-5 / Matth.8,16+17 !   Jesus trug aber nicht nur unsere körperlichen Krankheiten und Schwachheiten, nicht nur unsere körperlichen Schmerzen. Auch seelische Schmerzen, Ängste und Krankheiten hat Jesus für uns getragen.

Jesus Christus ist derselbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit! (Hebr.13,8) Hatte er damals alle geheilt, die zu ihm kamen und ihn darum baten, so will er dasselbe auch heute tun! Lies Matth.8,31 / Matth.9,35-10,1+8 / Mk.16,18b / Apg.3,6+7 / Apg.4,30 !

Viele Christen sind der Meinung, Jesus heilte, weil er zeigen wollte, daß er der Sohn Gottes war. Das ist den Gläubigen von heute klar, deshalb sind göttliche Heilungen heute nicht mehr zu erwarten. Aus den bisher gelesenen Bibelstellen geht aber eindeutig hervor, daß körperliche und seelische Heilung ein Teil des Erlösungswerkes Jesu ist. Wäre sonst nicht Jesu Geißelung sinnlos gewesen? Wie können wir uns dann die Stelle in Jes.53,10 erklären, wo es heißt: So wollte ihn der Herr zerschlagen mit Krankheit, wenn diese Station des Leidens Jesu keinen allgemeinen Erlösungseffekt hätte? Wollte der Vater Jesus sinnlos leiden lassen, drängt sich die Frage auf:

Vielleicht will Gott auch uns sinnlos leiden sehn? Was für ein Vaterbild müßten wir von Gott bekommen, wenn Jesu Leiden für uns heute keinen Sinn ergäbe? Warum wird dann aber nicht jeder sofort geheilt, der heute um Heilung bittet? Ich möchte einige Antworten darauf geben, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben:

Jesus heilte durch sein Wort und durch seinen Leib. Das gleiche tut er auch heute. Wo seinem Wort nicht wirklich die erste Priorität eingeräumt wird, kann Jesus auch heute nur wenig unter uns tun. (Mk.6,1-6 / Matth.13,57+58) Wo Gottes Wort auch göttliche Autorität eingeräumt wird, können die einzelnen Segnungen der Erlösung empfangen werden.

Jesus heilt auch heute durch seinen Leib, die Gemeinde (1.Kor.12,13a). In vielen Gemeinden kennt man heute gar nicht die Gabe der Heilungen entsprechend 1.Kor.12,9, geschweige denn Menschen, die diese Gabe empfangen haben.

Auch Vollmachtlosigkeit der Gemeinden aufgrund unbiblischer Lehren, unbereinigter Schuld oder Spaltungen können Gründe sein. Paulus erklärt den falschen Umgang mit dem Abendmahl als eine Ursache. (1.Kor.11,29+30)

Bei gut einem Viertel aller überlieferter Heilungen führt Jesus die Krankheit auf direkte Aktivitäten dämonischer Mächte zurück. Wir haben in unserem aufgeklärten Denken längst den fallsüchtigen Knaben als Epileptiker diagnostiziert. Auch für die anderen Krankheiten haben wir sehr wissenschaftlich klingende Namen. Leider können wir in vielen Fällen trotzdem keine medizinische Hilfe anbieten. Wenn wir nicht neu lernen, Jesus und seine Worte über dämonische Krankheitsmächte als Wahrheit zu akzeptieren, werden wir in vielen Fällen keine göttliche Heilung erleben.

In Jesaja 58,6-8 wird uns als weiterer Hinderungsgrund für Heilung, ein unbarmherziges Herz und das Binden anderer Menschen genannt. Solches Binden kann z.B. durch Unversöhnlichkeit und mangelnde Vergebungsbereitschaft geschehen.

Als Argumente gegen göttliche Heilung durch die Wunden Jesu werden immer wieder Epaphroditus (Phil.2,25-27), Timotheus (1.Tim.5,23) und Paulus selber angeführt. Bei ihm liegt die Vermutung einer Augenkrankheit nahe, die man gerne als den "Pfahl im Fleisch" (2.Kor.12,7) interpretiert. Auch wenn dem so wäre, gibt es keinen Grund, diese Erfahrung zu verallgemeinern, es sei denn wir ständen wie Paulus in der Gefahr, uns wegen unserer hohen Offenbarungen zu überheben.

Zu all diesen Argumenten muß man sagen, daß Gott uns nirgends zugesagt hat, daß wir nicht krank werden, er hat uns aber verheißen, uns zu heilen. Genauso hat er uns nicht gesagt, daß wir niemals mehr sündigen würden, hat uns aber verheißen, daß er uns unsere Sünden immer wieder vergibt. (1.Joh.1,8+9)

4.8. Scham

Wurde Jesus so gekreuzigt, wie es damals für Schwerverbrecher üblich war, so hing Jesus, der von vielen kurz zuvor bejubelte König, jetzt nackt am Kreuz. Das beschönigende Tuch, welches wir von den Kruzifixen kennen, war bereits im Besitz eines der vier Soldaten. (Joh.19,23) Scham ist eine Folge der Sünde. (1.Mose 2,25/3,7+10)

Scham ist auch Folge verletzter Beziehungen. Jesus trug hier allen Scham der Menschen vor Gott und voreinander. Menschen, die im Innersten ihrer Persönlichkeit durch Vergewaltigungen, Inzest oder sexuellem Mißbrauch verletzt und seelisch geschädigt wurden, dürfen wissen, daß Jesus sie versteht. Er nahm all ihre Schamgefühle auf sich und hat dafür gelitten. Er kann jeden, der sich ihm anvertraut, davon heilen. Er will unsere Persönlichkeit völlig wiederherstellen, als wäre sie niemals verletzt worden. Aber auch unsere Scham vor Gott, die uns in seiner Gegenwart befällt, wenn wir an unser Leben ohne ihn denken, will er uns völlig nehmen. Er ist der einzige, der uns nicht verletzt, wenn wir uns ihm öffnen.

4.9. Furcht

Angst und Furcht stehen immer im Zusammenhang mit Strafe und Ausgeliefertsein (1.Joh.4,17+18). Beides hat Jesus für uns getragen. Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen. Wer aber kann sein Geschick ermessen? Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten. Jes.53,8+5b Wenn wir uns seiner Liebe gewiß sind hat Angst keine Chance bei uns.

4.10. Gottverlassenheit

Jesus ist der erste Mensch, der die absolute Gottverlassenheit schon im Leben zu spüren bekam. Als er am Kreuz rief: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?", hatte sich der himmlische Vater total von ihm abgewandt. Er trug die totale Abwendung Gottes, damit wir seine totale Zuwendung empfingen. Nichts kann uns nun von dieser Zuwendung mehr trennen! (Röm.8,31-39)

Wenn uns unsere Gefühle Gottesferne vermitteln wollen, dürfen wir Gottes Wort dagegen halten. 1.Joh.3,19+20

4.11. Fluch

Fluch ist das Gegenteil von Segen. Segen ist der besondere Schutz, die besondere Zuwendung Gottes. Durch einen Fluch setzt man sich oder andere durch das ausgesprochene Wort einer besonderen Schutzlosigkeit aus. Diese hat wiederum zur Folge, daß man für Satan besonders angreifbar wird. Das bewirkt Krankheit, Erfolglosigkeit, Kinderlosigkeit oder andere Benachteiligungen. Nur ein verdienter Fluch kann Satan besondere Anrechte geben (Spr.26,2).   Im AT wurde ein Fluch auf Menschen gelegt (1.Kön.8,31), deren Schuld nicht erwiesen werden konnte (z.B. bei Verdacht von Ehebruch 4.Mose 5,27). Waren sie in den Punkten der Anklage unschuldig, so traf sie der Fluch nicht.   In Südafrika haben Zauberer der Zulus eine solche okkulte Macht, daß sie über weite Entfernungen hinweg durch Flüche töten oder schaden können. Einzig Menschen, die Jesus gehören und von ihm von aller Schuld befreit worden sind, sind gegenüber solchen Flüchen unantastbar.

Jesus hat am Kreuz den Fluch des Gesetzes und jeden anderen Fluch auf sich genommen. Ja er ist für uns zum Fluch geworden! (5.Mose 11,28 / Gal.3,10-13) Er wurde hingegeben, damit der Fürst dieser Welt und seine finsteren Mächte ihre grausamen Spiele mit ihm treiben konnten. Er hat die völlige Schutzlosigkeit den Mächten der Finsternis gegenüber getragen, damit wir als seine Kinder seinen völligen Schutz genießen können. Kein Fluch kann uns schaden. Mehr noch: Wir haben die Autorität Flüche zu zerbrechen! (Joh.20,23 / Matth.18,18)

5. Gericht über Satan am Kreuz

Satan rebellierte gegen Gott. Gegen das Gesetz Gottes (Röm.6,23a) hat er sich aber erst vergangen, als er Jesus, der ohne Schuld war, tötete, und in sein Reich holte. Zwar konnte er Menschen, die in Sünde lebten, töten und gefangen halten, nicht aber Jesus, der ohne Sünde war. Somit hatte Gott eine rechtliche Handhabe gegen ihn, um ihn gerecht richten zu können.

Und wenn derselbe (der Heilige Geist) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde, über die Gerechtigkeit und über das Gericht. ... über das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist. Joh.16,8+11

Satan ist bereits verurteilt, der Kampf zwischen ihm und Gott ist entschieden. Das Gericht wird am Ende der Zeiten vollzogen. Offb.20,10 Was wie der größte Sieg des Teufels aussah, war in Wirklichkeit seine endgültige Niederlage. In seinem Haß auf Jesus tat er genau das, was ihn vor dem gesamten Universum und vor dem göttlichen Gesetz als den offenbarte, der er in Wahrheit ist - der Vater der Lüge, der Räuber und Mörder von Anfang an (Joh.8,44).

Jesus dagegen hat, ohne das Gesetz Gottes zu brechen, seinen Geschöpfen wieder den Weg zum Vater bereitet (Hebr.10,20). Dieser Weg bestand in all den betrachteten Stationen seines Leidens. Damit hat Jesus in Ewigkeit vor dem gesamten Universum bewiesen, daß er allein würdig ist ewig zu herrschen. Am Kreuz von Golgatha wurde das wahre Wesen des Satans, aber auch das wahre Wesen Gottes für alle seine Geschöpfe offenbar. Deshalb wird es in Ewigkeit nie wieder eine Rebellion gegen Gott geben. Niemand sonst würde das für seine Geschöpfe tun, was Gott für sie tat. Jesus ist nicht nur deshalb würdig, zur rechten Seite Gottes zu sitzen, weil er zufällig Gottes Sohn ist, sondern weil niemand im Himmel und auf der Erde je solche Liebe zu seinen Geschöpfen bewiesen hat, wie er (Phil.2,5-11).


Anhang

Informationen zum Grundlagenseminar

Mit freundlicher Genehmigung
des Autors Alf Mudrich,
Josua-Gemeinde Bautzen,

http://www.josua-gemeinde-bautzen.de
in das Microsoft Reader Format konvertiert, von
Bernd Amann
Jesus Christus Evangeliumsdienst

Kamp-Lintfort
http://www.jesus-christus-evangelium.de/

Das Grundlagenseminar besteht aus insgesamt 10 Themen:
Thema I
Die Autorität der Bibel
Thema II
Die Botschaft vom Kreuz
Thema III
Begräbnis und Auferstehung Jesu
Thema IV
Die neue Geburt
Thema V
Taufe
Thema VI
Die Taufe mit dem Heiligen Geist
Thema VII
Leben mit dem Heiligen Geist
Thema VIII
Der Kampf des Christen
Thema IX
Wiederkunft Jesu
Thema X
Christ und Gemeinde

Diese 10 Themen im htm-Format und im Microsoft Reader-Format können Sie auf unserer Internetseite downloaden:
http://www.jesus-christus-evangelium.de/Grundlagenseminar.htm

Alle 10 Original-Themen im pdf-Format können Sie auf der Internetseite der Josua-Gemeinde Bautzen downloaden:
http://www.josua-gemeinde-bautzen.de/Publikation/publikation.html

Verantwortlich für den Inhalt dieser Homepage ist:

Bernd Amann, 47475 Kamp-Lintfort, Krokusweg 6

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